Versteigert wird der Ehrenpreis der Stadt Innsbruck, den Helmut Recknagel am 04.01.1959 als Sieger des dritten Springens der 7. Vier-Schanzen-Tournee erhalten hat. Helmut Recknagel war damit der zweite Springer, dem bei der Tournee drei Tagessiege hintereinander gelangen. Wie auch bereits im Vorjahr und danach noch 1961 gewann er auch dreimal die Gesamtwertung der Tournee. Er war Olympiasieger 1960 in Squaw Valley und zweifacher Weltmeister 1960 in Squaw Valley auf der Normalschanze und 1962 in Zakopane auf der Großschanze. 1958 und 1962 holte er zudem bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften jeweils Bronze. Dreimal wurde er DDR-Meister, einmal holte er Silber.
Seinen ersten großen internationalen Erfolg feierte Helmut Recknagel aber bereits am 3. März 1957 auf dem Holmenkollen. Dort durfte er als noch 19-jähriger nur mit einer Ausnahmegenehmigung starten. Bei dichtem Nebel siegte er als erster Nicht-Skandinavier auf dieser Schanze.
Die Entwürfe des Ehrenpreises stammen von dem Innsbrucker Goldschmied Friedrich Hermann, hergestellt wurde er in der Kunstgewerbewerkstatt Joh. Friedrich.
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